Furtwangen. Aktiv

Viele gesellschaftliche und soziale Aufgaben ruhen auf den Schultern von Ehrenamtlichen. Ihnen muss man ihr Engagement erleichtern, z. B. durch den Abbau von Bürokratie.

Bürgerbus, Bregtalbad, Guckloch Kino, Bregtalift, Rettungsdienste und ganz viel Jugendarbeit stemmen seit Jahren, ja teils Jahrzehnten engagierte Ehrenamtliche. Dadurch gewinnt Furtwangen an Lebensqualität. Auch für den sozialen Zusammenhalt leisten die Vereine einen wesentlichen Beitrag. Diese ehrenamtlichen Leistungen sind ein enormer, unverzichtbarer Gewinn für die Stadt und durch nichts zu ersetzen. Deswegen sollte die Stadt, wo immer es möglich ist, die Vereine bei ihren Aktivitäten unterstützen. Beispielsweise können wir uns vorstellen, dass die Stadt bei noch mehr Veranstaltungen und Wettkämpfen die Vereinsaktiven unterstützt.

Wir fordern mehr Information in der und über die Kommunalpolitik.

Wie andernorts auch, hat sich die Pressevielfalt in Furtwangen ausgedünnt. Es gibt faktisch nur noch eine Lokalpresse und damit für Lokalnachrichten keine echte Auswahl mehr. Zusätzlich haben viele Bürgerinnen und Bürger gar keine Zeitung mehr abonniert; für sie ist der Bregtalkurier einzige Informationsquelle über die Arbeit der Stadtverwaltung und des Gemeinderates. Als städtisches Amtsblatt wird er seine Aufgabe gerecht und transportiert Themen und Entscheidungen. Aber: Was strittig diskutiert wurde, welche Alternativen die Fraktionen eingebracht haben, welche Argumente zur Sprache kamen – dies alles bleibt den Furtwanger*innen weitgehend verborgen. Deswegen schlagen wir vor, den Fraktionen mehr Öffentlichkeit einzuräumen. Dies kann durch regelmäßige Berichte im Bregtalkurier geschehen oder aber – eventuell auch ergänzend – durch Wiedergabe auf der städtischen Homepage.

Wir möchten mehr Bürgerbeteiligung bei wichtigen Entscheidungen der Zukunft Furtwangens.

Demokratisch gewählte Stadträtinnen und Stadträte bilden den Gemeinderat. Jeweils fünf Jahre lang treffen sie kommunale Entscheidungen und es obliegt ihnen die Kontrolle der Stadtverwaltung und des Bürgermeisters. Allerdings gibt es Angelegenheiten, die längerfristige und weitreichende Auswirkungen für die Zukunft der Stadt haben, so dass es angebracht ist, hierzu die Meinung der Bürgerinnen und Bürger einzuholen. Ein Beispiel ist die Windkraft: Wir sind der Ansicht hier hätte schon längst eine öffentliche Gemeinderatsdebatte und eine Bürgerversammlung  stattfinden müssen. Aber auch bei anderen weitreichenden Themen wie z.B. Stadtentwicklung, Innenstadtgestaltung und Verkehrsführung sollten den Ideen und Meinungen der  Bürgerinnen und Bürger mehr Gehör gegeben werden.

Der Stadt kommt beim Einkaufsverhalten eine Vorreiterrolle zu. Alle städtischen Einrichtungen sollen fair und umweltbewusst einkaufen.

Was wir wo einkaufen – davon ist abhängig, wie viele Einzelhandelsgeschäft sich vor Ort halten können. Deshalb sollte die Stadt Waren und Dienstleistungen - wann immer möglich - lokal beziehen. Einfaches Beispiel: Wer den Schwarzwald liebt, muss die Milch von hier kaufen, denn nur so hat die heimische Landwirtschaft eine Zukunft und wird unsere wunderschöne Landschaft freigehalten.

Furtwangen ohne Plastik – dies sollte ein Ziel sein.

Mit der Anschaffung eines Geschirrmobils hat die Stadt vor Jahrzehnten schon die Weichen in die richtige Richtung gestellt: weg vom Einweggeschirr! Unserer Ansicht nach wird das leider zunehmend weniger konsequent umgesetzt, da der Aufwand für die Vereine immer schwieriger zu bewältigen ist, trotz guten Willens. Mit Unterstützung der Stadt und passenden Einrichtungen (z.B. eine Spülküche in Marktplatznähe) bedeutet ein Umstieg auf Mehrweg kein Mehraufwand für Veranstalter. Hierfür braucht es pragmatische Lösungen und eine gute Zusammenarbeit.

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Prof. Dr. Ulrich Mescheder

Am Wannenweg 23

Furtwangen im Schwarzwald

E-Mail:

ulrich.mescheder@ul-furtwangen.de

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